Mehrwert 4.0

Mehrwert 4.0 – Mehrwert durch Smart Home & Living

 

Der Markt für Smart Home and Living wird derzeit als Zukunftsmarkt gesehen, der in den nächsten Jahren und Jahrzehnten hohe Wachstumschancen hat. Trotz immer günstigerer Technik und immer mehr Angeboten ist der Durchbruch zum Massenmarkt bisher jedoch noch nicht gelungen. Dies liegt mit unter daran, dass bei der Vorstellung und Präsentation der neuen Technologien der Fokus auf das technisch machbare gelegt, der wahre Kundennutzen aber selten betrachtet wird.

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Betrachtung verschiedenen Kundengruppen
Dieser Nutzen bzw. Mehrwert ist allerdings für jeden Kunden höchst unterschiedlich. Doch genau hier setzt das Projekt „Smart Home & Living – Mehrwert 4.0“ an. In einem ersten Schritt wurden in dem Projekt Kundensegmente und Kundentypen näher betrachtet und definiert. So muss bspw. zwischen Hausbesitzern, Mietern oder Wohnungsbaugenossenschaften differenziert sowie  die individuelle Lebenssituation der Kunden in die Betrachtungen mit einbezogen werden.

Individuelle Mehrwerte für die Kunden
Aufbauend auf den verschiedenen Kundensegmenten und Kundentypen wurden strukturierte Interviews mit den verschiedenen Kundengruppen durchgeführt. Dabei wurde der aktuelle Wissenstand und das Interesse an der Smart Home Thematik ermittelt. Ein entscheidendes Ergebnis der Befragung war, dass der spezifische Nutzen für den Endverbraucher ein zentraler Schlüssel für die Erschließung des Smart Home and Living Marktes ist.

Anbieter müssen Mehrwerte besser darstellen
Aber nicht nur Kunden, sondern auch Anbieter wurden in die Untersuchungen mit einbezogen. So wurden u.a. Handwerker befragt, die schon heute Smart Home Lösungen in ihrem Portfolio haben. Auch sie betonten, dass es bei der Vermarktung der Produkte der spezifische Mehrwert eine zentrale Rolle spielt, der dem Kunden vermittelt werden muss. Technische „Spielereien“ hingegen lösen beim Kunden kaum Kaufanreize aus.

Neue Geschäftsmodelle mit Fokus auf dem Mehrwert der Kunden
Fraglich ist, wie diese Mehrwerte beim Kunden erzielt oder auch gesteigert werden können. Ein wichtiger Aspekt, so zeigen die Ergebnisse der Befragungen, ist dabei die Vernetzung verschiedener Akteure im Markt. Die Installation eines intelligenten Türschlosses macht bspw. deutlich mehr Sinn, wenn entsprechende Dienstleister, wie bspw. Putzdienste, Lieferdienste oder Pflegedienste wissen, wie sie dieses neue Türschloss für ihre Tätigkeiten bestmöglich nutzen können.

Die ersten Umsetzungsansätze zeigen sich bereits  in der Zusammenarbeit zwischen Pflegedienstleistern und Handwerksbetrieben, die schon heute vermehrt kooperieren. Die exemplarischen Geschäftsmodelle, die in dem Projekt erarbeitet wurde, sind daher branchenübergreifend angelegt und beziehen die jeweiligen Blickwinkel, Kostenstrukturen, Erlösmodelle sowie  Zeithorizonte für die Planung und Realisierung mit ein mit dem Ziel die Mehrwerte beim Endkunden weiter zu steigern.

Für weitere Informationen können Sie sich gerne an den Projektkoordinator das ETZ-(Elektro Technologie Zentrum) Stuttgart wenden:

Dr. Jürgen Jarosch
Elektro Technologie Zentrum
jarosch@etz-stuttgart.de